Immobilien-News

  • Sehr geehrte Kunden,
     
    aufgrund des aktuellen Erlasses der Landesregierung, zur Eindämmung der Coronaviruspandemie, ist unser Büro für den normalen Kundenverkehr vorübergehend geschlossen. Ebenfalls können wir aktuell auch nur sehr eingeschränkt und unter Einhaltung größtmöglicher Vorsichtsmaßnahmen Besichtigungstermine durchführen. Dafür bieten wir Ihnen, sofern möglich, virtuelle 360° Rundgänge in HD-Qualität an. Selbstverständlich steht Ihnen Ihr Immobilien Schimmelschulze Team trotz der Einschränlungen weiterhin unter den bekannten Kontaktdaten (E-Mail, Telefon, Fax) zur Verfügung. Gerne bieten wir auch individuelle Lösungen, z.B. in Form von Videokonferenzen. 
    Ganz getreu dem Motto, #wir bleiben zuhause, wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund,
     
     
    Ihr Immobilien Schimmelschulze Team

  • Liebe Kunden, 
     
    wir machen eine kurze Verschnaufpause und haben von Montag, den 23.12.2019 bis einschließlich Sonntag, den 05.01.2020 Betriebsurlaub.
    Bei dringenden Problemen können Sie uns nur per eMail unter info@schimmelschulze.de erreichen.
     
    Wir wünschen Ihnen geruhsame Feiertage, und ein erfolgreiches Neues Jahr.
     
    Ihr Immobilien Schimmelschulze Team

  • Unterlassene Kontrolle bei vorhandener Streupflicht begründet eine umfängliche Haftung des Verkehrssicherungspflichtigen.
     
    Das Amtsgericht München verurteilte eine mit der Streupflicht für ein Firmengelände betraute Unternehmerin zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadensersatz, weil Sie das entsprechende Gelände trotz nachweislich vorliegender Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, frühmorgens nicht ordnungsgemäß kontrolliert hatte und durch überfrierende Nässe eine Person zu Schaden kam.
     
    Urteil des AG München, Aktenzeichen 154 C 20100/17
     
    (Quelle: Pressemitteilung des AG München vom 11.01.2019 - https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/amtsgerichte/muenchen/presse/2019/03.php)
     

  • Mieterschutz
     
    Zum 01.01.2019 ist das neue Mietrechtsanpassungsgesetz (MietAnpG) in Kraft getreten, nachdem es am 21.12.2018 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden war.  Mit diesem Gesetz sollen die Regelungen der bereits seit 2015 geltenden sog. „Mietpreisbremse“ ergänzt werden. Unter anderem können Vermieter nun bei durchgeführten Modernisierungskosten nur noch 8 %, statt bisher 11% der Kosten über eine Mieterhöhung auf den Mieter umlegen.
    Zusätzlich gilt eine Deckelung von maximal 3 Euro Mieterhöhung pro Quadratmeter Wohnfläche innerhalb von sechs Jahren, bzw. 2 Euro bei Wohnungen mit einem Mietpreis von weniger als 7 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
     
    Gezieltes „Herausmodernisieren“ von Mietern durch „Schwarze Schafe“ unter den Vermietern kann zukünftig als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit einem Bußgeld von bis zu 100.000,- € bestraft werden.
    In Kommunen mit Mietpreisbremse dürfen Vermieter bei Neuvermietungen nach Inkrafttreten des Gesetzes nicht mehr als 10 Prozent über der „ortsüblichen Vergleichsmiete“ verlangen, es sei denn auch die Miete des Vormieters lag schon über dieser Grenze. In diesem Fall muss der Vermieter dem neuen Mieter diesen Ausnahmetatbestand mitteilen, bevor dieser den Mietvertrag unterschreibt. Ansonsten hat der Mieter nach Einzug die Möglichkeit diesen Mangel zu rügen, die zukünftige Miete entsprechend herabzusetzen und die zu viel gezahlte Miete nachträglich zurückzufordern. 
     
    Den Gesetzestext finden Sie hier:
    http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27bgbl118s2648.pdf%27]
     

  • Am 27.02.2018 hat unser Mitarbeiter Jonathan Wulf das Seminar "Schönheitsreparaturen - was geht noch?" in Dortmund besucht. 
    Grade in Zeiten rechtlicher Unsicherheiten und ständiger Neuerungen in Bezug auf die richtige Gestaltung von Mietverträgen, ist es wichtig auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. 
    Ein wichtiges Thema ist derzeit überall präsent: Schönheitsreparaturen und deren Gültigkeit in Formularmietverträgen.
     
    Durch verschiedenste Rechtsprechnungen der einzelnen Gerichte (BGH, LG, AG) ist in den letzen Jahren sehr viel Unsicherheit im Hinblick auf die Formulierung von Schönheitsreparaturklauseln in Formularmietverträgen geschürt worden. 
    Wie muss ich eine Wohnung übergeben, wenn ich eine gültige Schönheitsreparaturklausel vereinbaren möchte? Wie sieht überhaupt eine gültige Klausel aus? Welche Möglichkeiten bleiben mir als Vermieter wenn ich einen Altmietvertrag habe, wo evtl. ungültige Vereinbarungen zur Schönheitsreparaturklausel getroffen wurde? 
     
    Es gibt eine Menge Fragen zu diesem Thema! Um Ihnen als Vermieter Rechtsklarheit zu verschaffen, bilden wir uns laufend weiter, um so im Interesse unserer Kunden bestmögliche Mietverträge abzuschließen.

  • Dierk Poth hat im Januar 2018 die Fortbildung zum ImmoSchaden-Bewerter (Sprengnetter Akademie) erfolgreich absolviert. Hierdurch wird das Beratungs- und Dienstleistungsangebot der Firma Immobilien Schimmelschulze um einen weiteren Baustein ergänzt. 

  • Das neue Verbraucherrecht
    Der Verbraucher kennt das Widerrufsrecht schon aus anderen Bereichen, z. B. aus dem Online-Handel. Nach dem Willen der EU gilt dies nun auch für Maklerverträge, die mit Verbrauchern im Fernabsatz (E-Mail, Fax, Telefon, Internet etc.) oder außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmers geschlossen werden (Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU).
    Seit dem 13. Juni 2014 ist der Makler vom Gesetzgeber (BGBl. Teil I 2013 Nr. 58, S. 3642) verpflichtet, jeden Immobilieninteressenten über sein Widerrufsrecht zu belehren. Auch wenn der Interessent sich erst einmal unverbindlich informieren will, schließt er bereits einen Maklervertrag, wenn er die Leistung des Maklers (Informationen, Exposé, Besichtigung etc.) in Anspruch nehmen will und über die Provisionspflicht bei Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages informiert wurde.
     
    Was Sie als Kunde wissen sollten!
     
    Ein Maklervertrag kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) bereits zustande, wenn Sie sich bloß über das Objekt informieren wollen, Sie von der Provisionspflicht wissen und die Dienste (Besichtigung, Exposé etc.) des Maklers in Anspruch nehmen wollen (BGH, Urt. V. 3.5.12 - III 62/11).

    • Sie müssen – wie bisher – nur dann eine Provision zahlen, wenn es zum Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages kommt und dies auf die Tätigkeit des Maklers zurückgeht.
    • Sie gehen keine weiteren Verpflichtungen ein, wenn Sie dem Makler den Erhalt der Widerrufsbelehrung bestätigen. Besichtigungen etc. werden – wie bisher – nicht abgerechnet. Wenn Sie sich die Immobilie also zunächst nur ansehen wollen, dann ist dies weiterhin unverbindlich.
    • Sie als Interessent/Verbraucher haben das Recht, den Maklervertrag innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen.
    • Sollten Sie nach der Besichtigung letztlich kein Interesse an dem Objekt haben, müssen Sie – wie bisher – nichts weiter unternehmen, also auch nicht widerrufen. Ihr Makler wird Ihnen keine Rechnung stellen.
    • Ihr Makler kann das Widerrufsrecht nicht ausschließen und Sie können nicht darauf verzichten, da Sie beide an die Vorschriften gesetzlich gebunden sind. Hat der Makler seine Leistung vollständig erbracht, können Sie Ihr Widerrufsrecht vor Ablauf der Widerrufsfrist von 14 Tagen verlieren (§ 356 Abs. 4 BGB n.F.). Seine Leistung ist vollständig erbracht, wenn er Ihnen „die Gelegenheit zum Abschluss eines Hauptvertrages vermittelt oder nachgewiesen“ hat (§ 652 BGB) oder anders formuliert, Sie den Miet- oder Kaufvertrag verhandelt haben und abschließen können.
    • Der Wortlaut der Widerrufsbelehrung geht auf das Gesetz zurück (BGBl. Teil I 2013 Nr. 58, S. 3642). Ihr Makler hat hierauf keinen Einfluss. Auch die optionalen Erklärungen zum Wertersatz und zum vorzeitigen Erlöschen orientieren sich eng am Gesetzeswortlaut des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 356 Abs. 4, 357 Abs. 8 BGB). Möchte Ihr Makler ein Einverständnis zur Widerrufsbelehrung, bevor er für Sie tätig wird, dann gehen Sie damit keine gesonderte Vereinbarung ein.
    • Wenn Sie die Erfahrung gemacht haben, dass Sie ein anderer Makler nicht belehrt hat, dann liegt das daran, dass die Regelungen noch neu sind und Ihr IVD-Makler schon einen Schritt weiter ist.

     
    Haben Sie Zweifel? Fragen Sie bei Ihrer Verbraucherzentrale oder dem IVD-Bundesverband nach und holen Sie eine neutrale Meinung ein.
     
    Quelle:  https://www.ivd.net/_intern/custom/download/2014_06_27_Widerrufsrecht_Ku...

  • Dierk Poth hat im September 2017 die Fortbildung zum FeuchteSchimmel-Experten (Sprengnetter Akademie) erfolgreich absolviert. Hierdurch wird das Beratungs- und Dienstleistungsangebot der Firma Immobilien Schimmelschulze um einen weiteren Baustein ergänzt. In Kombination mit einer adäquaten Ausstattung an modernen Messgeräten sind so fundierte Ersteinschätzungen und Kurzgutachten zu bestehenden Feuchtigkeits- und Schimmelproblematiken im Immobilienbereich möglich. 

  • IVD-Fortbildungszertifikat als Qualitätssiegel
     
    Das IVD-Logo steht seit Jahren als Ausdruck für Qualität.
    Jeder Unternehmer muss vor der Aufnahme in den IVD eine angemessene berufliche Qualifikation nachweisen, um entsprechend auch dieses Logo führen zu dürfen.
     
    Mit der Anerkennung der IVD Standesregeln haben sich die Mitglieder dem lebenslangen Lernen verpflichtet und ihren Anspruch unterstrichen, „sich ständig fachlich fort- und weiterzubilden und stets aktuelles Fachwissen gegenüber den Kunden bereit zu halten, und sich permanent und umfassend über alle Gegebenheiten wirtschaftlicher und rechtlicher Natur für die Ausübung des Berufes zu informieren und mit den daraus  gewonnenen Kenntnissen die Kunden fachgerecht zu beraten.“
     
    Als Nachweis und Auszeichnung wird den Mitgliedsunternehmen seit diesem Jahr ein entsprechendes Qualitätssiegel verliehen, wenn diese Weiterbildungsverpflichtung im Vorjahr erfüllt wurde.
     
    Immobilien Schimmelschulze hat nun das IVD-Fortbildungszertifikat für das Jahr 2017 erhalten.

  • Dierk Poth erhielt am 01.06.2017 die Zertifizierung zum Recognised European Valuer (REV)
    durch die „European Group of Valuers‘ Associations“ (TEGoVA).
    Die TEGoVA legt einheitliche europäische Standards für die Bewertung von Immobilien fest, welche von allen zertifizierten Immobilienbewertern entsprechend einzuhalten sind.
    Dies wird durch eine entsprechende Überwachung und eine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme an branchenspezifischen Fortbildungen gewährleistet.

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